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Seit über 40 Jahren ist die Strecke am Hinterberg Austragungsort offizieller Wettbewerbe – seitdem am 31. August 1980 die ersten Motoren in dieser ehemaligen Sandgrube aufheulten.

Seit diesem Zeitpunkt hat die Strecke von Mothern einige der schönsten Kapitel der elsässischen Motocross-Geschichte geschrieben.

Von Läufen der französischen Inter-Meisterschaft und des Sidecar-Cross Inter Mitte der 1980er Jahre über die Europameisterschaftsläufe 1993 und 1994 bis hin zur prestigeträchtigen Motocross INTER-Serie hat die Rheinstrecke die größten Namen des internationalen Motocross empfangen.

Unsere Strecke entwickelt sich kontinuierlich weiter, um sich den technischen Fortschritten der Motorräder anzupassen und stets an der Spitze der Innovation zu bleiben. Die Kombination aus technischer Anspruch und spektakulären Sprüngen verleiht den Rennen in Mothern eine besondere Attraktivität und zieht jedes Jahr tausende Zuschauer an.

In den letzten Jahren wurden auf dem Gelände am Hinterberg neue Infrastrukturen geschaffen – zur großen Freude des engagierten und leidenschaftlichen Teams des MC Mothern.

Im Winter 2014–2015 wurde die Streckenführung überarbeitet, um den neuen Vorgaben der FFM zu entsprechen. In den Jahren 2015–2016 folgten weitere Optimierungen, die sowohl Fahrern als auch Zuschauern zugutekamen.

VEREINSGESCHICHTE

GESCHICHTE DER STRECKE

DIE MOTOCROSSSTRECKE HINTERBERG

Im Jahr 1978 wurde der MC Mothern gegründet. Unter der Leitung von Joseph Schauinger wagte eine kleine Gruppe von Enthusiasten den Schritt in das Abenteuer Motocross. Die Motivation war groß –

doch eine eigene Strecke fehlte noch.

Die ersten Runden wurden daher in Betschdorf auf dem Gelände „Moulin“ gefahren.

1980 kam die Wende: Der MC Mothern erhielt die Strecke „Hinterberg“, eine ehemalige Sandgrube, die von der Kiesgrube Lauterbourg zur Verfügung gestellt wurde. Kurz darauf wurde das Gelände endgültig von der Gemeinde Mothern übernommen. Die Geschichte nahm ihren Lauf.

Am 31. August 1980 fand das erste offizielle Rennen statt – ein Lauf zur elsässischen Meisterschaft. Schnell entwickelte sich Mothern zu einer festen Größe. Läufe zur französischen Meisterschaft folgten, und große Namen prägten den wachsenden Ruf der Strecke, darunter Jacky Vimond, der erste französische Motocross-Weltmeister.

Ende der 1980er Jahre ließ die Dynamik jedoch nach und der Verein durchlief eine schwierigere Phase. 1991 entschied sich eine neue Generation, den Verein neu zu beleben. Aufgrund fehlender Erfahrung holten sie Pierre Staller ins Boot. Als Präsident führte er den Verein in eine neue erfolgreiche Phase.

Seitdem wurde die Strecke „Hinterberg“ kontinuierlich weiterentwickelt: Erweiterungen, Optimierung des Streckenlayouts, Installation einer Bewässerungsanlage, Anschaffung eines Bulldozers sowie der Bau eines Clubhauses. All dies ist dem großen Engagement der Vereinsmitglieder zu verdanken.

1993 richtete Mothern seinen ersten Europameisterschaftslauf aus. Zwei Jahre später wurde der Motocross international, mit der Teilnahme der besten Fahrer der Welt, wie Joël Smets, fünffacher Weltmeister.

Für Fans wurde Christi Himmelfahrt zu einem festen Termin – dem Renntag in Mothern.

1996 wurde eine Doppelspitze mit Pierre Staller und Christophe Schmitt eingeführt. Anfang der 2000er Jahre wurden die Rollen neu verteilt und neue Ziele gesetzt: Renovierung und Elektrifizierung des Clubhauses, Bau einer Kinderstrecke, Ausbildung von Offiziellen, Weiterentwicklung des Motocross Inter sowie eine stärkere Beteiligung am Vereinsleben in Mothern.

Heute zählt der MC Mothern rund 250 Mitglieder, die mit Leidenschaft daran arbeiten, die Tradition fortzuführen und die Farben der Rheingemeinde hochzuhalten.

Nach 26 Jahren an der Spitze übergab Christophe Schmitt die Präsidentschaft und hinterließ einen starken und gut strukturierten Verein.

Anfang 2023 wurde Philip Weisenberger, seit vielen Jahren aktives Mitglied, zum Präsidenten des MC Mothern gewählt.

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